Harald Haerter
Instrument: Gitarre
Fächer: Instrumentalunterricht, Band-Workshops
Kurzbiografie
Harald Haerter zählt mittlerweile zur absoluten Elite der globalen Jazzszene. Seine erstaunliche Karriere begann auf der grossen Bühne des Montreux Jazz Festival im Jahre 1978, wo er als 19 jähriger Solist das Festival eröffnete. Schon damals war das Echo immens: So hatte er neben mehreren TV Sendungen zu seiner Person auch Gelegenheit mit seinem Quintett eine Europa Tournee zu absolvieren , die ihn unter anderem in Paris mit dem legendären Stéphane Grappelli für ein Konzert zusammen führte. Zwischen 1979 und 1982 hatte er ein „Erste“ Karriere als Swing Gitarren Virtuose im Stil eines Django Reinhardt oder Joe Pass.
Als nächstes zog es ihn nach Boston und New York wo er während zwei Jahren eine intensive Ausbildung zuerst an der Berklee School of Music und dann direkt bei Miles Davis Gitarrist John Scofield und anderen heute zu Legenden gewordenen Musikern genoss. Zurück in Europa gründete er eine Vielzahl von Gruppen, mit denen er die Eindrücke seiner Zeit in Amerika ( Hard Bop, Modern Jazz und Funk) reflektierte. Höhepunkt dieser „ Zweiten „ Karriere war die Gründung des Intergalactic Maiden Ballet, welches im folgenden Jahrzehnt zur wichtigsten Jazz/ Rock/Funk-Combo Europas wurde. Über 700 Konzerte wurden gespielt, darunter sämtliche wichtigen Festivals der Welt. U.a. ein Doppelkonzert im Bergisel Olympiastadion zusammen mit der Miles Davis Band.
Die „Dritte“ Karriere bewegt sich vom musikalischen Ansatz her in einer von ihm in innovativer Weise geschaffenen Stilistik, die sowohl groovige und rockige Elemente, wie auch Jazzelemente miteinander verbindet ( siehe Zitat Rowohlt Jazz Lexikon). Diese innovative Form des Musizierens ist von derartiger Überzeugungskraft, das sich die Crème de la Crème der internationalen Jazzszene bis heute mit ihm auf Tourneen begibt und auf seinen Produktionen mitwirkt. So war Dewey Redman , der legendäre Saxophonist Keith Jarretts und Ornette Colemans in weltweiten Tourneen sein Partner. Nach seinem Tode folgten Michael Brecker, Joe Lovano, Arthur Blythe, Erik Truffaz, John Zorn, Ellery Eskelin, Gary Bartz, Nils Petter Molvaer, Joey Baron, Daniel Humair, Franco Ambrosetti und unzählige weitere.